28.10.2010
Nach 2009 hat die BayernLB es auch 2010 wieder ins Schwarzbuch geschafft. Nach dem Fehlkauf der maroden österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) musste die BayernLB mit 3,7 Milliarden Euro Steuergeldern gestützt werden. Der BdSt kritisiert nun, dass sich die BayernLB trotzdem weiterhin als Wohltäter hervortut und Geld für zweifelhafte Investitionen und Spenden ausgibt. So wurde beispielsweise der Bau eines Fußballstadions in Klagenfurt mit fünf Millionen Euro unterstützt, 20.000 Euro gab die Bank als Sponsor eines Preises aus. Der BdSt wartet auf die Ergebnisse seiner Strafanzeigen, die er im Zusammenhang mit den Vorgängen um die HGAA gestellt hatte.
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